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GEMEINDESTRUKTUREN

Entwicklung der Gemeindestrukturen

Die Jüdische Gemeinde Wiesbaden manifestiert sich, schafft Strukturen und wird K.d.ö.R.

Die erste offizielle Wahl eines Vorstands der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden fand im Januar 1946 statt. Am 11. Januar berichtete die Frankfurter Rundschau, dass in der ersten Hauptversammlung ein Gemeindevorstand gewählt wurde. Ihm gehörten auf knapp zwei Jahre an: Dr. Leon Frim (Präsident), Jakob Matzner (Sekretär), Martin Hornung und Dr. Baruch Laufer, Rabbiner Chajim Hecht (Direktoren), die Herren Sax, Isaaksohn und Lehrhaft. Vakant blieb die Stelle, für die Claire Guthmann vorgesehen war. Leon Frim folgten als Vorsitzender des Vorstands Naftali Rottenberg, Dr. Friedrich Reichmann, Kurt Margoniner und Dr. Arie Schmetterling. Heute besteht der Vorstand aus bis zu fünf gleichberechtigten Gemeindemitgliedern. Die Geschäftsstelle ist Ansprechpartner für alle in Wiesbaden und Umgebung lebenden Jüdinnen und Juden. Sie unterstützt sie in allen Lebensbereichen. Die Gemeinde ist auch für das Bestattungswesen zuständig. Sie unterhält die sieben jüdischen Friedhöfe auf dem Wiesbadener Stadtgebiet.

Die Jüdische Gemeinde Wiesbaden ist seit 1950 eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.